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LUMIX G1
L
eistungsmerkmale:

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G1
getestet von:

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                                                 bi's     Anmerkungen zur LUMIX G1
                                                 ____________    2009    _____________

                                                             

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25. Juni:                     "Auf Du & DU mit der G1"

Auf der photokina-2008 konnte ich sie erstmals - freilich nur flüchtig - in Händen und
vor Augen halten, die Panasonic LUMIX G1. Heute habe ich Stunden mit ihr rumge-
spielt. Hab sie ausgepackt, zusammengebaut, intensiv ausprobiert und natürlich Bilder mit ihr gemacht. Ohne Verzögerung, auf Anhieb war ich mit ihr vertraut ...

... was m. E. auch auf ihrer Bedienungsfreundlichkeit gründet. Beispielhaft !

Die G1 ist eine sehr kleine, sehr handliche, für mich sehr "schnuckelische" Kamera,
die nicht nur sehr gut verarbeitet ist, sondern auch sehr robust bzw. "hart im Nehmen"
zu sein scheint, funktioniert sie doch nach einem schlimmen Sturz von Schreibtisch immer noch klaglos, so als ob nichts geschehen wäre. Super !

In der Klasse der FourThirds- bzw. MicroFourThirds-Format-Kameras, stellt die G1
in Sachen Bildqualität derzeit das "das Maß der Dinge" dar und wird hier nur von ihrer "Video"-Schwester, der LUMIX GH1, noch übertroffen.  

Sogenannte "Einsteiger", sogenannte Fortgeschrittene" und auch sogenannte "Profis"
können mit der G1 künstlerisch hochanspruchsvolle Bilder machen. Na klar doch! 
Bilder, die aber auch ob ihrer technischen Qualität hohen Ansprüchen genügen. Die G1 braucht sich also überhaupt nicht vor DSLRs mit größeren Sensoren zu verstecken (was
sie ja auch nicht tut), soweit ISO 800 nicht überschritten werden.

Die Auflösung der G1 mit ihren 12 MP im MFT-Format beträgt bei ISO 100 übrigens
2350 LPH (horizontal) und übertrifft somit z. B. die der Nikon D300 mit 2200 LPH. Die D300 hat ebenfalls 12 MP, die sie freilich auf einem größeren Sensor (APS-C-Format)
verteilt. (Diese Werte wurden von >
"dpreview" ermittelt. Bei der D300 mit dem Nikkor
1,4/50, bei der G1 mit dem Olympus Zuiko 2.0/50 Macro)..

Per Canon-EF- oder Canon-FD-Adapter kann ich praktisch alle Canon-Objektive an die G1 adaptieren und mit ihnen Bilder machen, was allerdings "nur" durch manuelles fokus-sieren (also "per Hand scharstellen") funktioniert ...

... was auch für viele andere, interessante "Fremdobjektive" des Marktes zutrifft, die ich
per entsprechendem Adapter an der G1 verwenden kann. "Scharfstellen per Hand", das
funktioniert mit der G1 m. E. "pixelgenau". Super !

Adaptieren kann ich die Lumix auch an mein ultimatives "Foba-Leica-Linhof-Manfrotto-
Marumi-Novoflexflex-Stativ-System " ....




                                            
Hier die G1 im "Novoflex-Manfrotto-Verbund"

... das ich schon seit Jahren für "standfeste Bilder" nutze. 

 

26. Juni:

Mit mir scheint es im Laufe der Jahre so richtig abwärts gegangen zu sein: Vom Groß-
Mittel- und KB- (analog) über APS-H & APS-C- bis zum heute "nur noch" 13 x 17,3 mm
großen MFT-Format (digital).

Im Sinne meiner schöpferischen Weiterentwicklung, Entfaltung und Zukunftsplanung
trügt dieser Abwärtsschein allerdings; sind doch das Bild und sein Zweck für mich das
Ziel und nicht etwa der Weg (die "Krücke"), den ich zum Ziel bestreite, "nutze" !

Mein Weg ist gepflastert mit mancherlei Erfahrungen im Umgang mit jenen "Krücken",
die ich nun mal unabänderlich benötige, um überhaupt fotografische Bilder machen zu
können. "Krücken", die dann gefälligst auch meinen Ansprüchen und Zwecken, meinen Vorlieben und Leidenschaften sowie meinem unbeirrbaren Streben nach dem "Spaß an
der Freud" (auch bei der Arbeit) genügen müssen.

Mit heute 63 Jahren fixiere ich das Ende meiner Schaffenszeit mal auf 2029. Und diese
20 Jahre, die ich vielleicht bzw. hoffentlich noch habe, um fotografische Bilder machen
zu können, werde ich "aus Vernunft und der Leidenschaft ob dem Spaß an der Freud" ausschließlich mit Handwerkzeug meiner Coleur bewerkstelligen. 

                                               Es geht also nicht abwärts, sondern aufwärts mit mir.
                                               Auch dank "der Krücke" LUMIX G1.


 

 


27. Juni:                                     

Das Kit-Objektiv - LUMIX VARIO G 3.5-5.6/14-45 mm MEGA O.I.S. - schneidet in fast
allen Tests "sehr gut" ab, was ich anhand der bisher mit diesem Objektiv gemachten
Aufnahmen nur bestätigen kann. Dennoch, Objektivtest stehe ich eher skeptisch gegen-
über und mache deshalb lieber meine eigenen, praktischen Erfahrungen mit ihnen, zu-
mal ich eine "Streuung der Qualität" (oder "Serienstreuung") bei allen Objektiven des
Marktes (also auch bei Objektiven der höchsten Preisklasse) für nicht ausgeschlossen halte. Immerhin mußte ich im Laufe der Jahre schon einige Objektive umtauschen oder vom Service "zentrieren", "korrigieren" bzw. "anpassen" lassen, einige davon mehrmals.

Das winzige, sehr preiswerte 14-45er (KB = 28-90mm) an meiner G1 ist jedenfalls okay.

Und da mir der alte Tischrechner auf dem Schreibtisch so verlockend gegenüber steht,
mache ich doch gleich mal mit Blende 8.0 und Brennweite 45 (90) eine "JPG-ISO-Serie",
die ich 100%ig (mit EXIF-Daten) einstelle:

 

                            > ISO 100  > ISO 200  > ISO 400  > ISO 800

 

29. Juni: Die ersten Galerien mit Bildern aus der LUMIX G1 gibt's  > hier     

 

1. Juli:                                     

Brennweitemäßig schließt sich das LUMIX VARIO G 4.0-5.6/45-200 mm MEGA O.I.S. an das 14-45er Kit-Objektiv an, so daß beide Objektive zusammen den überaus praxis-
nahen Bereich von 14 bis 200 mm (bzw. KB = 28 bis 400 mm) nahtlos abdecken.

Da ich über beide Objektive noch gesonderte Anmerkungen mit 100%-Bildern einstellen werde, beschränke ich mir hier auf zwei 100%-Einstellung, die ich mit dem 45-200er + einer Nahlinse (Achromat) aufgenommen habe:

 

4:3 Bild anklicken = 100% Vollbild mit EXIF-Daten

<
 
ISO 100
   Blende 6.3   1/160    BW 91 (182) - JPG - gespeichert mit Photoshop in mittlerer Qualität "7"

 

16:9 Bild anklicken = 100% Vollbild mit EXIF-Daten

<
 
ISO 400
   Blende 8.0   1/200    BW 200 (400) - JPG - gespeichert mit Photoshop in mittlerer Qualität "7"

             

3. Juli:  "klein, leicht, leistungsstark"


Die G1 + dem 14-45er + dem 45-200er wiegen zusammen gerademal nur 960g (!), also kaum mehr, als z. B. die Nikon D300 "noch ganz ohne Objektiv" ...  
                                      ... was z. B. für "Reisefotografen" ein wichtiges Kriterium ist.


4. Juli:

Um ein (eventuelles) Mißverständnis aus dem Weg zu räumen: Die Nikon D300 ("mein
Handwerkszeug im DX-Format"
von Juni 2007 bis Juni 2009) ist unbestritten eine extrem gute DSLR-Kamera, die im APS-C- bzw. DX-Format ihres gleichen sucht. Super !

Doch die D300 ist auch nur eine "Krücke". "Eine Krücke zum Bilder machen", sonst nix.
 
Und die D300-Bilder unterscheiden sich hinsichtlich der Bildqualität bis ISO 800 nicht frappierend von den Bildern aus der LUMIX G1 ... obwohl die G1 einen kleineren Sensor
als die D300 verwendet. Sehr erfreulich!

Doch unbestritten ("selbstverständlich") ist die Bildqualität der D300 ab ISO 800 deutlich besser als die der G1. Selbstverständlich!

Da ich aber auch zukünftig nicht so oft Bilder mit ISO höher als 800 machen werde,
bleibt das viel diskutierte Thema "Rauschen" für mich weiterhin indiskudabel.

"Früher", in der analogen Epoche "Diapositiv-Fotografie", fotografierte ich z. B. mit der Leica R6 stets nur mit tunlichst niedrig empfindlichen Filmen, wie z. B. mit dem legen-
dären "Kodachrome 25" (!). Heute kommen mir schon ISO 200 (immerhin ein Plus von
4 Lichtwerten gegenüber ISO 25) verdammt "schnell" vor ... zumal bei gutem Licht oder
mit lichtstarken Objektiven. (ISO 200 + viel Licht + hochgeöffnetes Objektiv 1,1 - 2,8
geht für viele Bildmotive eigentlich nicht, wenn ich gerade den "Freistelleffekt" der licht-
staken Objektive gestalterisch nutzen möchte).

Natürlich begrüße ich die Entwicklung von den damals analogen, "nur" ISO 25 bis zu
den heutigen, digitalen ISO 6400 (und mehr) sehr. Das ist für mich positiver Fortschritt.

Doch im Gegensatz zu z. B. "Sportfotografen", reichen mir ("als amtlich beglaubigtem
Reisefotograf") ISO 100 bis max. ISO 800 zum Bilder machen völlig aus. Bilder dann, die
meinen Ansprüchen und Zwecken genügen, vornehmlich im Bereich "Reisefotografie".

Und sollte ich dennoch mal mehr als ISO 800 an der G1 einstellen, dann bekomme ich
die bis ISO 3200 gemachten Aufnahmen mit Photoshop auch "präsentationsfreundlich"
in den Griff.  Davor ist mir nicht Bange.

Und es gibt ja auch noch lichtstarke Objektive wie z. B. das Leica Summilux R 1,4/50, das ich per "Leica-R-MFT-Adapter" an der G1 verwenden kann ...
... sinnvollerweise bei niedrigen ISO, um höhere ISO zu vermeiden. Oder? (Natürlich
auch bei hohen ISO, um überhaupt noch fotografieren zu können ...).

Einschub 1. September 2009:

Ab sofort gibt es auch ein lichtstarkes AF-Objektiv für das LUMIX-G-SYSTEM, das LUMIX G 1,7/20 mm ASPH (KB = 1,7/40 mm).  Erster Test > hier

27. Juli:

Zwischenzeitlich habe ich mir drei überaus kostengünstige "Fremdobjektive" für die G1
zugelegt, das Canon FD 4.0/300 mm, das Canon FD 1.8/85 mm und das Canon FD 3.5/
50 mm Macro. Das 4.0/300er entspricht an der G1 einem 4.0/600er, das 1.8/85er einem 1.8/170er und das 3.5/50er Macro einem 3.5/100er Macro.

 


FD 4.0/300 (4.0/600)

 


FD 1.8/85 (1.8/170)  Mehr Bilder mit dem lichtstarken 85er (170er) an der G1 gibt's > hier  

 

"Es ist ja eh nix perfekt", aber mit der G1 und den manuellen FD-Objektiven habe ich
wenigstens wieder meinen "Spaß an der Freud".

"Spaß an der Freud" mit der G1 beim manuellen Scharfstellen per EVF-Sucher. Super! 

 

FD 1.8/85 S.S.C.:

<
Bild anklicken = 100% crop

 

FD 3.5/50 Macro:

<
Bild anklicken = 100% crop

 

Das manuelle Fokussieren mit dem FD 1.8/85 und FD 3,5/50 durch den EVF Sucher
der G1 gelingt mir bestens. Nie zuvor (egal mit welcher Kamera, ob Groß-, Mittel- oder KB-Format, ob Manuell- oder Autofokus) konnte ich so schnell, so einfach und so genau scharfstellen wie jetzt mit der G1. Super! 

Ach ja, "Verbindung" zwischen der G1 und den manuellen Canon FD-Objektiven stelle
ich mit einem FD-MFT-Adapter von >
ENJOYYOURCAMERA.COM her, der m. E. sehr
präzise und passgenau gefertigt ist.
 

 

29. Jul1:

Zurück zum LUMIX VARIO G 3.5-5.6/14-45 mm MEGA O.I.S. an der G1, ...

<

... das mir für die meisten Alltagssituationen sehr gute Dienste leistet und das ich trotz
meiner "Manual-Objektiv-Euphorie" auch nicht mehr missen möchte.

Hingegen genügt das LUMIX VARIO G 4.0-5.6/45-200 mm MEGA O.I.S. nicht meinen
Ansprüchen (besonders bei 200 mm), und habe es deshalb "abgestoßen".

Und wenn ich schon dabei bin, gleich die Empfehlung an Panasonic hinterher, doch
neben den bereits angekündigten Festbrennweiten G 1.7/20 mm und G 2.8/45 mm MACRO MEGA O.I.S. alsbald noch weitere, lichtstarke Objektive für die G1/GH1 auf
den Markt zu bringen. Vor allem ein lichtstarkes 300er. Und wenn schon kein 2.8/300er, dann bitte ein G 4.0/300 mm MEGA O.I.S., das Panasonic mindestens so "handlich"
wie Canons manuelles FD 4.0/300 mm ...

... fertigen sollte. Optisch natürlich allererste Sahne, inkl. MEGA O.I.S. ...

... was gerne auch für ein lichtstarkes z. B. G 1.4/85 mm MEGA O.I.S. zutreffen darf.

   

 

        

bi's     Anmerkungen zur LUMIX G1
____________    2009    _____________

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